seit 1905

Karl Busch

(1910-1998)
Portrait Karl Busch

Er wurde 1910 in Frankfurt am Main geboren. Nach seinen ersten Mal- und Zeichenversuchen während der Schulzeit macht er eine Ausbildung zum Dekorationsmaler. In der Zeit von 1928 bis 1931 besucht er die Werkkunstschule Offenbach bei den Professoren Richard Throll und Rudolf Koch. Einen Lithografiekurs belegte er 1930 bei Professor Willy Meyer. 1934 erhält Karl Busch ein Stipendium des Landes Hessen für Studienreisen durch Oberhessen. Seine Studienreisen führten ihn in die Deutschen-, Österreichischen-, Schweizer-, Italienischen- und Französischen Alpen, ins Elsaß und nach Südfrankreich. Karl Busch war Mitglied des Berufsverbandes bildender Künstler und in der Künstlergesellschaft Frankfurt am Main. 1952 kam er nach Heppenheim.

Bekannt sind seine zahlreichen Radierungen von der Heppenheimer Altstadt.
Auszug seiner Werke die bei uns erhältlich sind: Die Gesamtansicht von Heppenheim, das Heppenheimer Rathaus, die Liebig Apotheke, der Dom der Bergstrasse St. Peter, das Vaut'sche Viertel, der Kurfürstliche Amtshof, die Kellereigasse, die Lehrstrasse, der Starkenburger Weg mit dem Kleinen Markt, der Bruchsee und die Neunkirchner Höhe im Jahr 1958.

Radierung

Marktplatz Heppenheim Karl Busch
Rathaus Heppenheim
Original Radierung


Liebig Apotheke Karl Busch
Liebig Apotheke Heppenheim
Original Radierung


Dom St Peter Heppenheim Karl Busch
Dom St. Peter Heppenheim
Original Radierung


Kurfuerstlicher Amtshof Karl Busch
Kurfürstlicher Amtshof Heppenheim
Original Radierung
Es geht Karl Busch nicht um Abbilder wie sie der Foto-Realismus unserer Zeit bevorzugt, um Wirklichkeiten wieder zu legalisieren. Was Busch auszeichnet, ist ein Feinsinn des Sehens, in dem sich ein Umwelterlebnis gefühlsbetont ereignet. das kann bei ihm bis zur Deutung im Symbolhaften führen, aber auch zur schlichten Hinnahme einer eigenwüchsigen Erlesenheit wie sie uns intensiv in seinen - von Dürer inspirierten - Miniaturen anspricht. In seinen Portraits wirkt der Idealismus Leibls nach, der seinen Geschöpfen den Adel des Menschseins mitgab. Das mag zur Zeit noch überhöht erscheinen, wird sich aber als tragend erweisen, seis auch nur in der Reflektion von Zweifeln ob der Krise der Humanitas, die eine - Lorenz zufolge - aus naturwissenschaftlichen Erkenntnissen sich aufbauende Selbsterkenntnis der "Kulturmenschheit" einzuleiten vermögen.
Künstler wie Karl Busch, die uns wieder sehen lernen, indem sie Geistigkeit in die Spiegelung der Umwelt tragen - beginnend mit der differenzierenden Kultivierung einer Zeichnung - sind uns heute notwendig, weil sie uns wieder Wertempfindungen vermitteln."

Dr. Max Peter Maass, Darmstadt

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